Erstes Opfer der Euro-Schuldenkrise

Am 10. Oktober 2011, in Aktuelles, von Redaktion MOVE-YOUR-MONEY
Aktuellen Meldungen zufolge hat es nun die Dexia-Bank erwischt. Die Euro-Schuldenkrise zwingt die erste Bank von Belgien in die Knie und reist das EU-Mitglied noch tiefer in die Schulden. Zwar hilft der Staat mit 4 Milliarden Euro der Bank, bürgt aber für insgesammt 54 Milliarden Euro, die die Bank an „toxischen Wertpapieren“ im Depot hat. Diese wertlosen Wertpapiere im Gesamtwert von 90 Milliarden Euro will nun der Staat Belgien in eine „Bad Bank“ auslagern.

Die Dexia-Bank ist der größte Kreditgeber der Gemeinden, Städten und Regionen in Frankreich und unterhält in Belgien 850 Niederlassungen. Obwohl diese Bank keine einzige Filiale in Frankreich hat, wird Sie von Frankreich, Luxemburg und Belgien mit 6,4 Milliarden Euro gestützt . Weiterhin wurde der angeschlagenen Bank öffentliche Garantien gegeben. Nun sind weitere Mittel notwendig. Wird hier wieder eine Bank gerettet, die „To Big To Fall“ ist ?

Pikant an dieser Situation ist: Belgien wird eine Schuldenquote von 97 Prozent in diesem Jahr haben. Nach den geltenden EU-Richtlinien darf Belgien nur 60 Prozent seines Bruttoinlandsproduktes beleihen. Aufgrund der angekündigten Garantien steigt die Staatsverschuldung weiter enorm an. Bei einer so hohen Staatsverschuldung von knapp 100 Prozent stellt sich die Frage, ab wann wird grundsätzlich von einer Staatspleite bzw. einem Staatsbankrott gesprochen.

Interessante Links zu DEXIA:

Dexia | Bankenprofil

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